rwt Stromtarife für 2015

Per 31.8.2014 hat rwt Regionalwerk Toggenburg AG seine Stromtarife für das kommende Jahr bekannt gegeben. rwt hat sich trotz steigender Einkaufskonditionen erfolgreich dafür eingesetzt, den Strompreis für die allermeisten seiner Kunden konstant halten zu können.
>> Weiterlesen

Die Übersicht der Tarife 2015 finden Sie hier.

Nach der deutlichen Preissenkung der rwt Strompreise auf das laufende 2014 dürfen die rwt Kunden für das kommende Jahr durchschnittlich ein stabiles Preisniveau erwarten. Für vereinzelte Kundengruppen können sich aufgrund der gestiegenen Abgaben allenfalls leicht höhere Kosten in der Grössenordnung bis zu 0.6% ergeben.

Alle drei Komponenten eines Schweizer Strompreises, die Netzkosten, die Energiekosten und die Abgaben, verändern sich aufs kommende Jahr unterschiedlich:

  • Die Preise der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) für das überregionale Stromverteilnetz steigen für rwt um vier bis fünf Prozent an. Die Kosten für Systemdienstleistungen (SDL) für das Schweizerische Übertragungsnetz, welche von der Firma Swissgrid erbracht werden, reduzieren sich im 2015 vorübergehend von 0.64 auf 0.54 Rappen pro Kilowattstunde (Rp/kWh).
  • Aufgrund des erneuten Preiszerfalls elektrischer Energie an den Märkten sinken die Energiekosten bei rwt im kommenden Jahr in der Grössenordnung von vier Prozent.
  • Die obligatorischen Abgaben für die Förderung erneuerbarer Energie verdoppelt sich von 0.5 auf 1.0Rp/kWh. Die Abgaben für Fische + Gewässer bliebt unverändert. Die Abgabe an die Gemeinde Kirchberg beträgt 0.4 Rp/kWh.

Für Details siehe www.rwt.ch – Strom – Angebote + Preise. Für einen schweizweiten Vergleich siehe http://www.strompreis.elcom.admin.ch/ (Die Daten für 2015 werden von der Elcom in den ersten Septemberwochen 2014 aktualisiert werden).

 

Kommentar von rwt

rwt hat sich auch dieses Jahr erfolgreich bemüht die Stromkosten für seine Kunden möglichst stabil halten zu können. Trotz der Erhöhung der Abgabe für erneuerbare Energien (KEV) und der Netzkosten der vorgelagerten St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) dürfte bei den meisten Kunden im 2015 keine oder nur eine geringe Preiserhöhungen resultieren.

Die Netzkosten von rwt sinken trotz zahlreicher Investitionen leicht. rwt kalkuliert im Netzbereich knapp und verzichtet wie jedes Jahr weitestgehend auf den gesetzlich zugelassenen Gewinn. In vielen Tarifpositionen erfolgt 2015 eine kleine Absenkung aufgrund von Effizienzgewinnen.

Bereits im vorletzten Jahr hatte rwt mit der optimierten Beschaffung der elektrischen Energie begonnen. Im kommenden Jahr werden sämtliche Stromkunden von rwt erneut von marktgerechten, tiefen Preisen profitieren können.

Die Zusammensetzung des Stromes orientiert sich dabei am Schweizerischen Durchschnitt. Das heisst, die Energie stammt zu rund 60% aus Schweizer Wasserkraft. Rund 40% stammt aus fossilen Kraftwerken und aus Kernkraftwerken, aber auch aus Biogas-, Wind- und Solarkraftwerken. Der Anteil der vom lokalen ZAB bezogenen Energie dürfte 2015 weiter ansteigen.

Kunden, welche eine ökologischere Zusammensetzung ihres Stromes wünschen können sich an rwt wenden. Informationen dazu finden sich auch auf der rwt Webseite.

Die Schweiz hatte sich in den letzten Jahren zurückhaltend bei Subventionen erneuerbarer Energien gezeigt. Die eidgenössische Abgabe zur Förderung erneuerbarer Energien (KEV) macht aufs 2015 erstmals einen grösseren Schritt von 0.5 Rp/kWh und verdoppelt sich neu auf 1.0 Rp/kWh. Mit den erzielten Geldern werden in der Schweiz weitere Anlagen zur Produktion von erneuerbarem Strom gefördert.

Ein grosser Teil des Preiszerfalls an den Energiemärkten ist durch ein Überangebot an Strom zu erklären, welches vor allem durch subventionierte Solar- und Windanlagen in Deutschland und anderen EU Ländern hervorgerufen wurde. Weitere Faktoren sind auch die weiterhin eher schwache Konjunktur in Europa, der tiefe Euro-Wechselkurs, aber auch tiefe Kosten für CO2-Zertifikate und sehr tiefe Kohlepreise, welche fossilen Strom günstig machen. Weil weitere subventionierte Solar-und Windkraftwerke bereits im Bau oder zumindest geplant und bewilligt sind, werden auch in den kommenden Jahren Energiepreise auf sehr tiefem Niveau erwartet.

 

Bei Fragen zum Strommarkt und zu den neusten Tarifen steht Ihnen Andreas Jossi gerne zur Verfügung.

Zurück